Geweihe, Gwichtl, Glam! – Ein bayerisches DIY mit Gehörn

6. Januar 2018

6. Januar, Dreikönigstag. Bye Bye, prachtvoller Weihnachtsschmuck.

Mit etwas Wehmut trage ich einen Karton mit Christbaumkugeln, Krippenfiguren und sonstiger Weihnachtsdeko in den Keller.

     Bis in 352 Tagen.

Erst jetzt fällt mir auf, wie ungewohnt groß der Raum im Untergeschoss wirkt, wenn er nicht von besagten Kartons belagert ist. Nun habe ich die Gelegenheit, mich nach ein paar Schätzen, die sonst hinter gestapelten Lichterkettenkisten und Rentierfiguren verborgen sind, umzusehen.

Das Erste, was mir im gedämpften Licht der Retro-Lampe ins Auge fällt, ist eine dunkelgrüne Blechbox im Persil-Stil der 50er-Jahre. Der kalte Deckel lässt sich nur schwer öffnen.

     Schallplatten. Nice.

Vielleicht nehme ich sie mit nach oben. Aber zuerst will ich noch einen Blick auf die oberste Etage des Regals werfen. Ich stelle mich auf einen herumstehenden Hocker, wahrscheinlich ein Erbstück, und entdecke eine – Überraschung – weitere Kiste. Diesmal aber aus Holz und ohne Deckel. Ich nehme sie herunter.

     Ein paar Wild-Geweihe. Wohl von meinem Großvater, der Jäger war.

Kurz verharre ich in meiner unangenehmen Position auf dem Shabby-Chic-Schemel, die Holzkiste ist wirklich schwer.

     Da ist die Idee.

Ich will diese alten Jagdtrophäen vom Verstauben bewahren und sie zu einem modernen und nützlichen Wohn-Accessoire umwandeln!

Wie auch ihr stylishe Schmuckablagen, Jackenaufhänger, etc. à la Münchner Designerladen aus Wild- bzw. Deko-Geweihen selber machen könnt, zeige ich euch im Video.

     Viel Spaß beim Nachmachen, eure Patrizia <3